Unsere Tauchgewässer – Warum Tauchen in unseren Gewässern?
Oftmals werden wir gefragt, was das Tauchen in hiesigen Gewässern für einen Reiz hat. Schließlich ist es hierzulande kalt, meistens ist die Sicht unter Wasser nicht allzu gut und zu sehen gibt es nicht viel. OK, gut, im Vergleich zu den Tropen mag das auch stimmen, aber dennoch hat das Tauchen in unseren heimischen Seen etwas zu bieten. Die meisten unserer Mitglieder wollen einerseits ihrer Leidenschaft regelmäßig nachgehen sowie andererseits auch konsequent Fertigkeiten aufbauen und nicht nur 1-2 Wochen im Urlaub in der Südsee ins Wasser springen. Im Folgenden haben wir eine kleine Liste von Tauchgewässern aufgestellt, an dem der KTE regelmäßig anzutreffen ist.
Rursee – Schmidt
Der Rursee in der Eifel zählt zu den bekanntesten Süßwasser-Tauchrevieren Deutschlands. Taucher erwarten abwechslungsreiche Unterwasserlandschaften mit steilen Schieferwänden, Felsformationen, versunkenen Bäumen und Wracks. Je nach Jahreszeit bieten sich gute Sichtweiten und Begegnungen mit Hechten, Barschen, Zandern, Aalen und zahlreichen Kleinfischen. Durch die unterschiedlichen Einstiege und Tiefenbereiche eignet sich der Rursee sowohl für fortgeschrittene Taucher als auch für erfahrene Sporttaucher.
Tiefe: über 40 Meter





Boschmolenplas – Panheel
Boschmolenplas (Panheel) ist ein beliebter Süßwasser-Tauchplatz in der niederländischen Provinz Limburg. Der ehemalige Baggersee zeichnet sich durch sein klares Wasser, gute Sichtweiten und abwechslungsreiche Unterwasserlandschaften aus. Taucher entdecken versunkene Objekte, künstliche Riffe sowie eine vielfältige Fischwelt mit Barschen, Hechten, Karpfen und Aalen. Dank des einfachen Einstiegs und der gut ausgebauten Infrastruktur eignet sich der Tauchplatz sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Taucher.
Tiefe: bis zu 32 Meter





Bütgenbach
Fast vor der Haustür liegt die Talsperre von Bütgenbach mit dem Sport- und Freizeitzentrum Worriken. Das traditionelle Klubgewässer des KTE. Getaucht wird von Bütgenbacher Seite, kurz vor der Staumauer. Diese zu Betauchen ist allerdings strengstens verboten. Ratsam wäre ein Blick auf den Kompass vor dem Tauchgang und beim Abtauchen in Richtung Worriken und weg von der Mauer zu schwimmen.
Tiefe: bis zu 18 Meter




Esneux – La Gombe
Der Tauchplatz La Gombe bei Esneux in Belgien ist ein beliebtes Tauchgewässer mit klaren Bedingungen und abwechslungsreichen Unterwasserlandschaften. Der ehemalige Steinbruch bietet Steilwände, Felsformationen, Plattformen und verschiedene versunkene Objekte, die erkundet werden können. La Gombe eignet sowohl für Ausbildungstauchgänge als auch für anspruchsvollere Erkundungstauchgänge. Die gute Infrastruktur, die vielfältige Unterwasserwelt und die oft guten Sichtweiten machen den Platz zu einem der bekanntesten Tauchziele in der Region Lüttich.
Tiefe: bis zu 30 Meter





Sprimont – Lillé
Der Tauchplatz Sprimont – Lillé in der belgischen Provinz Lüttich ist ein ehemaliger Steinbruch mit abwechslungsreichen Unterwasserlandschaften und beeindruckenden Felsformationen. Der Tauchgang führt entlang von Steilwänden, Felsvorsprüngen und Plateaus, die dem Platz einen besonderen Charakter verleihen. Die Kombination aus klaren Wasserbedingungen, markanten Felsstrukturen und natürlicher Umgebung macht diesen Tauchplatz zu einem beliebten Ziel in der Region.
Tiefe: zwischen 23-28 Meter





Blausteinsee
Der Blausteinsee bei Eschweiler in Deutschland, ein ehemaliger Tagebau bietet verschiedene Tiefenbereiche, Steilzonen und versunkene Strukturen. Leider fliest seit Jahren das Wasser ungefiltert in den See und die Sichtweiten sind drastisch gesunken. Ursache ist die viel zu hohe Eisenkonzentration im Befüllwasser. Die Flora und Fauna hat darunter natürlich auch stark gelitten. Der See eignet sich sowohl für Ausbildungstauchgänge als auch für erfahrene Taucher.
Tiefe: bis zu 40 Meter





